Spremberg bei Innenstadtwettbewerb ausgezeichnet

Spremberg beim Brandenburg weiten Innenstadtwettbewerb ausgezeichnet
Spremberg beim Brandenburg weiten Innenstadtwettbewerb ausgezeichnet


Citymanagerin Madlen Schwausch von der ASG Spremberg belegte beim Innenstadtwettbewerb Brandenburg 2021/22 den 3. Platz in der Kategorie „Lebendige Innenstadt – Aktionen, Kampagnen, Events“ in der Sparte Städte und Gemeinden über 20.000 Einwohner. Sie nahm den Preis im Rahmen einer Festveranstaltung von Bauminister Guido Beermann und IHK Cottbus Präsident Jens Warnken entgegen. Insgesamt wurden aus 31 Städten 38 Beiträge eingereicht.

Sprembergs Citymanagerin von der ASG hatte ein Konzept eingereicht, das digitale, interaktive Erlebnistouren durch Spremberg entwickelt. Die Touren werden nach verschiedenen Themenbereichen angelegt und in regelmäßigen Abständen aktualisiert, heißt es im Konzept. Mit QR-Codes, Audiospuren, Bild- und spielerischen Elementen wird für den Nutzenden eine Erlebniswelt geschaffen, die mithilfe von Augmented Reality (Zusammenspiel von digitalen und analogen Angeboten) sichtbar gemacht werden soll. Die Innenstadt Sprembergs soll als Erlebnis- und Aufenthaltsort neu etabliert werden. Der Fokus liegt auch auf der Integration der Innenstadthändler und -gastronomen. Aus Sicht der Jury zeigt das Projekt die Potenziale, die neue digitale Techniken für Stadttouren bieten. Die Ausgestaltung mit Elementen der Augmented Reality ist besonders vielversprechend für jüngere Nutzer, bietet gleichzeitig aber auch Potenzial für ältere Nutzer.

Citymanagerin Madlen Schwausch: „Ich bin sehr froh, dass das Konzept die Jury überzeugt hat. Teil meiner Arbeit ist es, Ideen zu entwickeln die gemeinsam mit einem Projektteam umgesetzt werden und einen Beitrag zur Belebung der Innenstadt leisten. Mit diesem Projekt möchten wir die Erlebnis- und Aufenthaltsqualität in der Spremberger Innenstadt erhöhen.“ Das Projektteam plant derzeit drei Touren. Die interaktiven Erlebnistouren verbinden die vorhandenen stationären Angebote mit der digitalen Welt. „Damit sensibilisieren wir für die Digitalisierung, wollen aber auch Ängste und Bedenken nehmen“, so die Citymanagerin. Deshalb sind auch spezielle Angebote für Kinder, aber auch für ältere Menschen in Arbeit.

Guido Beermann, Minister für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg: „Wir wissen, dass lebendige Innenstädte eine gute Funktionsmischung benötigen, und sie brauchen die Zusammenarbeit von privaten und öffentlichen Akteuren. Der Innenstadtwettbewerb hat genau dieses Zusammenwirken innerhalb der Stadtgesellschaft in den Mittelpunkt gestellt.“

Brandenburger Bündnis für lebendige Innenstädte

Seit einem Jahr gibt es das Brandenburger Bündnis für lebendige Innenstädte, in dem die Industrie- und Handelskammern Brandenburgs, der Städte- und Gemeindebund Brandenburg, der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V., der Handelsverband Berlin-Brandenburg und die Arbeitsgemeinschaft Städteforum Brandenburg sowie das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung für einen Zeitraum von sechs Jahren zusammenarbeiten.
Mit dem Innenstadtwettbewerb des „Bündnisses für lebendige Innenstädte“ wollen die Bündnispartner in zweijährigem Turnus Vorhaben und Initiativen würdigen, die einen Beitrag dazu leisten, die Innenstadt als Erlebnisraum und lebendigen Mittelpunkt der Stadt zu stärken, die auf diese Weise Begegnung und Austausch anregen und die lokale Identität stärken.

Foto: IHK Cottbus
Von links: Citymanagerin Madlen Schwausch, IHK-Präsident Jens Warnken, ASG-Geschäftsführerin Petra Axel

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