Künstliche Intelligenz bei der Fachkräftegewinnung – das sind die Tipps beim Unternehmerfrühstück

Künstliche Intelligenz – kurz KI – wird von immer mehr Unternehmen genutzt. Sie ist eine große Hilfe im Geschäftsalltag. In Sekundenschnelle liefert KI auf Knopfdruck Antworten auf Fragen aus unterschiedlichen Bereichen. Etwa im Marketing, wenn ein treffsicher formulierter Post für die Social-Media-Kanäle des Betriebs benötigt wird. Doch es geht noch viel mehr.
Wo überall im Unternehmen kann KI eingesetzt werden? Und gibt es Unterstützung für Betriebe, die Künstliche Intelligenz bei sich einführen wollen, aber noch keine Erfahrungen mit dem Thema haben? Um diese und weitere Fragen drehte sich das jüngste Unternehmerfrühstück, zu dem ins Dock3 Lausitz im Industriepark Schwarze Pumpe eingeladen wurde. Es war die 18. Ausgabe der Reihe.
Zukunftszentrum Brandenburg unterstützt Unternehmen beim Thema KI
Veranstaltet wird das Unternehmerfrühstück von der ASG Spremberg GmbH. Das kommunale Unternehmen ist unter anderem der Wirtschaftsförderer der Stadt Spremberg in Brandenburg und der Gemeinde Spreetal in Sachsen. Insgesamt waren rund 30 Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Unternehmen und Institutionen zu dem Frühstück gekommen. Es stand unter dem Titel „Fachkräfte finden – neue Wege entdecken“.
Als Referenten erklärten Denise Gramß und Emmanuel Bernhardt vom Zukunftszentrum Brandenburg, wie sich die Fachkräftegewinnung KI-gestützt gestalten lässt. Das Zukunftszentrum biete branchenoffene Angebote für kleine und mittlere Unternehmen im digitalen, demografischen und ökologischen Wandel. Künstliche Intelligenz sei ein zusätzlicher Schwerpunkt.
Künstliche Intelligenz löst vielfältige Aufgaben
Von der Idee bis zur Einführung von KI im Unternehmen ist es ein langer Weg. Bis zum Ziel müssen mehrere Aufgaben erledigt werden. Zunächst sei zu klären, wofür die KI überhaupt eingesetzt werden soll. Unter anderem müssten die Rahmenbedingungen im jeweiligen Betrieb eingeschätzt werden. Welche Kompetenzen werden benötigt? Wichtig sei in dem Prozess die Kommunikation mit den Angestellten, um ihnen die Möglichkeiten der neuen Technik zu erklären. Manchmal müsse auch Überzeugungsarbeit geleistet werden.
Einsetzen lässt sich KI im Personal-Bereich für vielfältige und komplexe Aufgaben. Sie erstellt auf die Zielgruppen eines Unternehmens ausgerichtete Inhalte für Social-Media oder schreibt Stellenausschreibungen. Im Onboarding-Prozess kann KI individuelle Einarbeitungspläne aufstellen. Das sind nur einige Beispiele.
Auf der Internetseite des Zukunftszentrums Brandenburg gibt es weitere Informationen zu den Angeboten und die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme mit dem Team.
Bildunterschrift: Beim Unternehmerfrühstück im Dock3 Lausitz erklärten Denise Gramß und Emmanuel Bernhardt vom Zukunftszentrum Brandenburg, was Unternehmen beachten sollten, wenn sie Künstliche Intelligenz einführen. Foto: ASG Spremberg GmbH/Tobias Roitsch