Wichtiger Austausch in der Lausitz – der Industriepark Zeitz trifft auf den Industriepark Schwarze Pumpe

Rund 240 Straßenkilometer liegen zwischen dem Industriepark Schwarze Pumpe (ISP) auf der brandenburgisch-sächsischen Landesgrenze und dem Chemie- und Industriepark Zeitz in Sachsen-Anhalt. Doch trotz der räumlichen Entfernung ist der Austausch zwischen beiden Wirtschaftsstandorten eng. Und persönlich.
Begrüßt worden ist im Industriepark Schwarze Pumpe Christoph Hansel, Geschäftsführer des Chemie- und Industrieparks Zeitz. Auf dem Programm standen unter anderem Gespräche mit der Geschäftsführung und mit Mitarbeitenden der ASG Spremberg GmbH. Das kommunale Unternehmen managt und entwickelt den Industriepark Schwarze Pumpe mit seinen rund 120 ansässigen Unternehmen und knapp 5500 Mitarbeitenden.
Auf der Agenda des Tages standen unterschiedliche Themen, die für beide Industrieparks im Alltag sehr wichtig sind. Gesprochen wurde beispielsweise über die Werkfeuerwehr und Gefahrenabwehr, Gleisinfrastruktur und Schienenanbindung sowie über das eigene Energienetz am Standort.
Wertvolle Impulse für beide Industriepark-Standorte
Außerdem ging es um die Struktur eines Industrieparks an sich – und wie er als GmbH wirtschaftlich erfolgreich agieren kann. Der Industriepark Zeitz ist – wie der ISP – kommunal aufgestellt. Die Infra-Zeitz ist in Trägerschaft des Burgenlandkreises und der Gemeinde Elsteraue. Ähnliche Ausgangslagen, ähnliche Fragen – und viele wertvolle Impulse, wie man Standortentwicklung, Daseinsvorsorge und Wirtschaftlichkeit klug zusammenbringt. Der Blick über den Tellerrand macht die Standorte im Strukturwandel stärker.
Vor einigen Wochen waren die kaufmännische Geschäftsführerin der ASG Spremberg GmbH, Petra Axel, und der technische Geschäftsführer, Roland Peine, schon zu Besuch bei den Kollegen in Zeitz. „Der gemeinsame Austausch vor Ort ist sehr wichtig. Es gibt aus erster Hand Lösungsansätze für Fragen, die uns als Industrieparkmanager an beiden Standorten beschäftigen. Das ist sehr wertvoll und bringt beide Seiten voran“, sagt Petra Axel. Die ASG Spremberg bedankt sich bei Christoph Hansel für den Besuch im ISP.
Foto: ASG Spremberg GmbH/Alexander Scharfenberg