Internationale Studierende und Geschäftsleute besuchen Industriepark Schwarze Pumpe

Internationale Studenten waren zum Ideenaustausch im Dock3 Lausitz im Industriepark Schwarze Pumpe.

Gäste aus mehreren Ländern konnte die ASG Spremberg GmbH seit Mitte November 2025 im Industriepark Schwarze Pumpe begrüßen. Dieser ist als bedeutender Wirtschaftsstandort in der Lausitz bei internationalen Investoren, Fachkräften und Studierenden längst kein Geheimtipp mehr. Im Industriepark, der zum Teil jeweils in Brandenburg und in Sachsen liegt und von der ASG Spremberg gemanagt und entwickelt wird, informierten sie sich über Ansiedlungs- und Entwicklungsmöglichkeiten sowie über Jobperspektiven.

Angereist war unter anderem eine mehrköpfige Delegation aus Vietnam. Die Vertreter von verschiedenen Unternehmen aus dem asiatischen Land wollen in der Region Geschäfte machen. „Einige wollen sogar in Projekte investieren“, sagt Alexander Scharfenberg, der bei der ASG Spremberg für die Bereiche Wirtschaftsförderung und Ansiedlungsmanagement im Industriepark Schwarze Pumpe zuständig ist. Gemeinsam mit seinem Kollegen Martin Tinko führte er die Gäste durch den Industriestandort mit seinen rund 110 Unternehmen, die etwa 5000 Menschen beschäftigen. „Die Delegation war sehr interessiert – und sehr interessant für uns als Standortmanager. Wir werden auf jeden Fall mit den Partnern in Kontakt bleiben“, so Scharfenberg.

Junge Menschen aus Europa für den Industriepark Schwarze Pumpe begeistern

In Zukunft soll der Industriepark durch Neuansiedlungen und Unternehmenserweiterungen wachsen. Gerechnet wird mit bis zu 3000 zusätzlichen Jobs. Fachkräfte müssen auch außerhalb der Lausitz gewonnen werden – überall auf der Welt.

Gestartet hat die ASG Spremberg Projekte, um internationale Fachkräfte und Studierende für den Industriepark zu begeistern. „Gemeinsam mit der BTU Cottbus-Senftenberg hatten wir Anfang 2025 einen Projektaufruf gestartet. Wir wollten wissen, wie es uns gelingen kann, dass wir zukünftig junge Menschen aus Europa für die Lausitz und den Industriepark begeistern können“, sagt Alexander Scharfenberg. Dazu fand nun ein persönlicher Austausch im Dock3 Lausitz, dem Kompetenzzentrum für Gründer und Gewerbe im Industriepark, statt. „Gemeinsam mit Studierenden aus Indien, Bangladesch und dem Libanon haben wir sehr viele Intensive Gespräche dazu geführt“, so Scharfenberg. Die Ergebnisse, etwa Vorschläge zum Marketing, seien sehr gut. Solche Projekte sollen wiederholt werden.

Fotos: ASG Spremberg GmbH/Tobias Roitsch; Jens Ullmann