Strukturwandel zum Anfassen – Berliner Architekten und Ingenieure zu Gast im Industriepark Schwarze Pumpe

Architekten und Ingenieure haben den Industriepark Schwarze Pumpe besucht.

Den Industriepark Schwarze Pumpe (ISP) sowie die Stadt Spremberg/Grodk haben fast 20 der insgesamt circa 250 Architektinnen, Architekten und Ingenieure der Fachgruppe Architektur, Ingenieurwesen und Wohnungswirtschaft der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) besucht.

Die Fachgruppe zählt zu den kleineren innerhalb der IG BAU. Sie gehört jedoch zu den aktivsten Netzwerken und setzt sich intensiv mit den Themen Baukultur, Stadtentwicklung und den Herausforderungen des Strukturwandels auseinander. Gemeinsam mit Bernd-Rüdiger Lehmann, Vorstand der Fachgruppe A/I, und Alexander Scharfenberg von der ASG Spremberg GmbH, Ansiedlungsmanager im Industriepark Schwarze Pumpe, erhielten die Gäste einen umfassenden Einblick in die dynamische Entwicklung der Region.

Spannende Zukunftsprojekte entstehen im Bereich der Kreislaufwirtschaft

Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Strukturwandel aktiv gestaltet werden kann. Und welche Rolle moderne Baukultur, innovative Industrieansiedlungen und nachhaltige Wirtschaftsmodelle dabei spielen. Alexander Scharfenberg berichtete über das aktuelle Ansiedlungsgeschehen im Industriepark Schwarze Pumpe. Trotz einer anspruchsvollen konjunkturellen Lage und vielfältiger Herausforderungen bei Investitionsentscheidungen bleibt die Dynamik am Standort unverändert hoch. Derzeit werden mehr als 15 Investitionsvorhaben begleitet.

Besonders im Bereich der Kreislaufwirtschaft entstehen spannende Zukunftsprojekte. Dazu zählt unter anderem der im Bau befindliche „CircEcon“-Campus. Das Zentrum ist ein gemeinsames Vorhaben der Technischen Universitäten Dresden, Chemnitz und Freiberg sowie der Hochschule Zittau/Görlitz. Darüber hinaus entwickeln sich auch in der Papierindustrie sowie in weiteren innovativen Branchen vielversprechende Ansiedlungsvorhaben.

Vielfältige Projekte und hohe Entwicklungsdynamik in der Lausitz

Im Anschluss an den Besuch im Industriepark führte Bernd-Rüdiger Lehmann die Präsentation in der Stadt Spremberg fort. Die Gäste zeigten sich beeindruckt von der Vielfalt der Projekte, der hohen Entwicklungsdynamik und der Geschwindigkeit, mit der die Zukunft in der Lausitz gestaltet wird.

Besonders überraschend für viele der Berliner Besucher war die enorme Bandbreite an bereits laufenden und geplanten Vorhaben, die den Industriestandort Schwarze Pumpe und die Region Lausitz zu einem der spannendsten Transformationsräume Deutschlands machen. Und selbstverständlich hinterließ auch die „Perle der Lausitz“, das ist Sprembergs Beiname, einen bleibenden Eindruck.

Bildunterschrift: Architektinnen, Architekten und Ingenieure haben den Industriepark Schwarze Pumpe besucht. Foto: ASG Spremberg GmbH/Catherine Lindner